Ich erzähle dir von dem, was mich bewegt
Was mich erregt und unentwegt
Berührt, zerlegt, sich wie ein Mantel um mich legt
Und erwarte, dass du dich zeigst
In irgendeiner Art und Weise,
Laut oder leise
Doch du schweigst
„Sag was“ - brülle ich in mir drin
„Feigling“, weil du vor mir davonzulaufen scheinst
Vor dem, wer ich gerade vor dir bin
Das ist dir vielleicht zu viel,
Zu traurig, zu wütend, nicht dein Stil
Kann nicht sehen, wie du das meinst
Mir wär so viel lieber, dass du jetzt weinst
Damit ich nicht alleine
Weine, aber Tränen sind da keine
Weil sie in meinem Hals stecken
Oder sich verstecken
Damit ich äusserlich so scheine
Als wäre alles gut
Es ist ja äusserlich nur Wut
Keine Spur von Trauer
Nur eine grosse Mauer
Zwischen dir
Und mir
Fühl mich verlassen,
und kann
Dich nicht fassen
Bin ausser mir und will dich verstehen,
Damit du vielleicht dann
Nach mir greifst, dich mir zu neigst
Doch du lässt mich stehen- und schweigst
Was mich erregt und unentwegt
Berührt, zerlegt, sich wie ein Mantel um mich legt
Und erwarte, dass du dich zeigst
In irgendeiner Art und Weise,
Laut oder leise
Doch du schweigst
„Sag was“ - brülle ich in mir drin
„Feigling“, weil du vor mir davonzulaufen scheinst
Vor dem, wer ich gerade vor dir bin
Das ist dir vielleicht zu viel,
Zu traurig, zu wütend, nicht dein Stil
Kann nicht sehen, wie du das meinst
Mir wär so viel lieber, dass du jetzt weinst
Damit ich nicht alleine
Weine, aber Tränen sind da keine
Weil sie in meinem Hals stecken
Oder sich verstecken
Damit ich äusserlich so scheine
Als wäre alles gut
Es ist ja äusserlich nur Wut
Keine Spur von Trauer
Nur eine grosse Mauer
Zwischen dir
Und mir
Fühl mich verlassen,
und kann
Dich nicht fassen
Bin ausser mir und will dich verstehen,
Damit du vielleicht dann
Nach mir greifst, dich mir zu neigst
Doch du lässt mich stehen- und schweigst
nivesgirl97 am 15. März 2026 | 0 Kommentare
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Ihr Lieben,
Ist es denn zu glauben, dass ich immer noch an diesem Blog schreibe? Seit Jahren? Ich weiss, die meisten von euch schreiben schon jahrelang an ihren Blogs- und das viel regelmässiger als ich, aber ich finde es trotzdem ein bisschen verrückt und auch schön.
Es gibt so vieles zu erzählen, obwohl sich nicht mehr so viel in meinem Leben tut wie früher- also an abwechslungsreichen. Dabei war es davor wahrscheinlich auch recht unaufregend. Ich war halt einfach mehr für mich und habe mein kleines Leben gelebt- mit seinen Höhen und Tiefen und jetzt lebe ich manchmal „unser Leben“, denn ich bin nicht mehr alleine. Mein Mann, mein Kind und das Baby im Bauch. Ich habe neue Freunde gefunden und auch akzeptiert wo keine Freundschaft entstehen wollte. Ich weiss nicht einmal ob es wirklich Freundschaften sind was ich hier gefunden habe. Aber es sind liebe Menschen mit denen ich mich austauschen kann. Anvertrauen- sich vertraut machen, das eher weniger. Dafür habe ich meine alten Freunde. Das kann ich jetzt viel mehr schätzen und ich freue mich, dass ich mich nicht allein wissen muss, obwohl ich mit dem Allein-sein schon viel besser klar komme, als davor.
Eine Freundin habe ich nicht mehr, glaube ich. Ich glaube es nur, weil ich ja immer Hoffnung habe, dass das mal wieder etwas wird, aber es gibt in dieser Freundschaft viel Schmerz, der sich in den letzten Monaten vielleicht sogar etwas tiefer gegraben hat. Ich denke, dass wir beide enttäuscht voneinander sind. Auf ihrer Seite gibt es viel Stolz, was eine Versöhnung etwas schwer macht. Von meiner Seite kam etwas mehr, allerdings steht mir der Stolz nun auch im Weg um es noch einmal zu versuchen. So oder so ist das Vertrauen verletzt- sind wir beide voneinander verletzt. Sie hat noch nicht einmal meine Tochter kennen gelernt- und die ist nun 1,5 Jahre alt. Auf Bildern und Videos habe ich die ersten 4 Monate viel festgehalten von dem Baby und es mit ihr geteilt, danach hatten wir unseren Streit und das wars. Wir haben einen unglaublichen Chatverlauf- so viele Bilder, Videos, Links. Von einem Tag auf den anderen hat das aufgehört. Seit diesem Bruch ist auch etwas anderes gebrochen…nicht nur diese Freundschaft. Ich glaube es ist auch die Erwartung, dass ich eine Freundin habe, die so viel da ist/war wie sie. Denn, wenn so etwas intensiv, aber dann einfach weg ist, was habe ich dann davon? Was ist das dann? Kann man da von Liebe sprechen? Ich habe seitdem viel mehr Angst meinen Freunden meine ehrliche Meinung zu sagen. Ich poste eigentlich kaum mehr was auf Instagram….irgendetwas verabschiedet sich von mir, was zu mir gehört hat. Die Freundin und etwas woran ich glaubte. Dafür tun sich ja auch andere Sachen in meinem Leben. Ich bin sehr eingespannt und ausgelastet und es wird noch mehr mit Baby 2. Aber immer, wenn ich Zeit habe, denke ich an sie- meine Freundin, die nicht mehr da ist. Und es tut mir weh.
Die Hoffnung ist trotzdem da, auch, wenn ich nicht weiss wie es weiter geht….ob das wirklich geht.
Dieser Funken tut gut, ist warm. Genau wie der Frühlingsbeginn hier vor unserer Haustür
Ist es denn zu glauben, dass ich immer noch an diesem Blog schreibe? Seit Jahren? Ich weiss, die meisten von euch schreiben schon jahrelang an ihren Blogs- und das viel regelmässiger als ich, aber ich finde es trotzdem ein bisschen verrückt und auch schön.
Es gibt so vieles zu erzählen, obwohl sich nicht mehr so viel in meinem Leben tut wie früher- also an abwechslungsreichen. Dabei war es davor wahrscheinlich auch recht unaufregend. Ich war halt einfach mehr für mich und habe mein kleines Leben gelebt- mit seinen Höhen und Tiefen und jetzt lebe ich manchmal „unser Leben“, denn ich bin nicht mehr alleine. Mein Mann, mein Kind und das Baby im Bauch. Ich habe neue Freunde gefunden und auch akzeptiert wo keine Freundschaft entstehen wollte. Ich weiss nicht einmal ob es wirklich Freundschaften sind was ich hier gefunden habe. Aber es sind liebe Menschen mit denen ich mich austauschen kann. Anvertrauen- sich vertraut machen, das eher weniger. Dafür habe ich meine alten Freunde. Das kann ich jetzt viel mehr schätzen und ich freue mich, dass ich mich nicht allein wissen muss, obwohl ich mit dem Allein-sein schon viel besser klar komme, als davor.
Eine Freundin habe ich nicht mehr, glaube ich. Ich glaube es nur, weil ich ja immer Hoffnung habe, dass das mal wieder etwas wird, aber es gibt in dieser Freundschaft viel Schmerz, der sich in den letzten Monaten vielleicht sogar etwas tiefer gegraben hat. Ich denke, dass wir beide enttäuscht voneinander sind. Auf ihrer Seite gibt es viel Stolz, was eine Versöhnung etwas schwer macht. Von meiner Seite kam etwas mehr, allerdings steht mir der Stolz nun auch im Weg um es noch einmal zu versuchen. So oder so ist das Vertrauen verletzt- sind wir beide voneinander verletzt. Sie hat noch nicht einmal meine Tochter kennen gelernt- und die ist nun 1,5 Jahre alt. Auf Bildern und Videos habe ich die ersten 4 Monate viel festgehalten von dem Baby und es mit ihr geteilt, danach hatten wir unseren Streit und das wars. Wir haben einen unglaublichen Chatverlauf- so viele Bilder, Videos, Links. Von einem Tag auf den anderen hat das aufgehört. Seit diesem Bruch ist auch etwas anderes gebrochen…nicht nur diese Freundschaft. Ich glaube es ist auch die Erwartung, dass ich eine Freundin habe, die so viel da ist/war wie sie. Denn, wenn so etwas intensiv, aber dann einfach weg ist, was habe ich dann davon? Was ist das dann? Kann man da von Liebe sprechen? Ich habe seitdem viel mehr Angst meinen Freunden meine ehrliche Meinung zu sagen. Ich poste eigentlich kaum mehr was auf Instagram….irgendetwas verabschiedet sich von mir, was zu mir gehört hat. Die Freundin und etwas woran ich glaubte. Dafür tun sich ja auch andere Sachen in meinem Leben. Ich bin sehr eingespannt und ausgelastet und es wird noch mehr mit Baby 2. Aber immer, wenn ich Zeit habe, denke ich an sie- meine Freundin, die nicht mehr da ist. Und es tut mir weh.
Die Hoffnung ist trotzdem da, auch, wenn ich nicht weiss wie es weiter geht….ob das wirklich geht.
Dieser Funken tut gut, ist warm. Genau wie der Frühlingsbeginn hier vor unserer Haustür
nivesgirl97 am 05. März 2026 | 0 Kommentare
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¶ Müde
Soeben habe ich gesehen, dass mein letzter Beitrag über ein Jahr her ist- wie die Zeit vergeht!
Wie ich diese Zeilen schreibe, sitze ich in meinem neuen Pyjama, den ich von meiner Schwester geschenkt bekommen habe, im Wohnzimmer um dem Babygeschrei etwas zu entkommen, das aus unserem Schlafzimmer dringt. Mein Mann hält die Stellung beim Baby. Was bin ich froh um ihn und seine Hilfe.
Mama sein ist schön und gleichzeitig sehr anstrengend. Ich meine es genau so. Manchmal ist es schöner als anstrengend und manchmal ist es mehr anstrengend als schön. Jetzt habe ich mich ins Babyzimmer zurückgezogen, weil mein Tastaturgetippe aus dem Wohnzimmer zu laut war. Heute hatte ich kaum Zeit für mich. Immer öfter frage ich mich, was ich vorher mit all der Zeit gemacht habe, die ich hatte. Mit kaum Zeit für mich meine ich genau DAS: KAUM ZEIT FÜR MICH. Ich bin müde. Und ich habe keine Pause. Selbst, wenn ich jetzt meinen Blogbeitrag hier verfasse höre ich das Baby, denke ich an meinen Mann, fühle ich mich schlecht, dass ich die beiden allein lasse. Aber eigentlich bin ja meistens ich allein. Allein zuhause mit dem Baby und dem Hund. Beide brauchen mich und wollen etwas von mir und ich will manchmal wirklich so gerne einfach nur allein mit mir und für mich sein, aber es geht im Moment nicht.
Ansonsten ist eigentlich alles ok.
Und ein zweites Baby wächst in meinem Bauch- eine Schwester für unsere Tochter. Ich freue mich und doch habe ich manchmal auch ein bisschen Angst davor, wie das wohl wird, wenn wir zu fünft sind.
Angst haben soll man eh nicht, ich weiss. Aber trotzdem kommt man da manchmal in Versuchung. Gott hat alles in der Hand und wird uns bei allem begleiten und helfen.
Wie ich diese Zeilen schreibe, sitze ich in meinem neuen Pyjama, den ich von meiner Schwester geschenkt bekommen habe, im Wohnzimmer um dem Babygeschrei etwas zu entkommen, das aus unserem Schlafzimmer dringt. Mein Mann hält die Stellung beim Baby. Was bin ich froh um ihn und seine Hilfe.
Mama sein ist schön und gleichzeitig sehr anstrengend. Ich meine es genau so. Manchmal ist es schöner als anstrengend und manchmal ist es mehr anstrengend als schön. Jetzt habe ich mich ins Babyzimmer zurückgezogen, weil mein Tastaturgetippe aus dem Wohnzimmer zu laut war. Heute hatte ich kaum Zeit für mich. Immer öfter frage ich mich, was ich vorher mit all der Zeit gemacht habe, die ich hatte. Mit kaum Zeit für mich meine ich genau DAS: KAUM ZEIT FÜR MICH. Ich bin müde. Und ich habe keine Pause. Selbst, wenn ich jetzt meinen Blogbeitrag hier verfasse höre ich das Baby, denke ich an meinen Mann, fühle ich mich schlecht, dass ich die beiden allein lasse. Aber eigentlich bin ja meistens ich allein. Allein zuhause mit dem Baby und dem Hund. Beide brauchen mich und wollen etwas von mir und ich will manchmal wirklich so gerne einfach nur allein mit mir und für mich sein, aber es geht im Moment nicht.
Ansonsten ist eigentlich alles ok.
Und ein zweites Baby wächst in meinem Bauch- eine Schwester für unsere Tochter. Ich freue mich und doch habe ich manchmal auch ein bisschen Angst davor, wie das wohl wird, wenn wir zu fünft sind.
Angst haben soll man eh nicht, ich weiss. Aber trotzdem kommt man da manchmal in Versuchung. Gott hat alles in der Hand und wird uns bei allem begleiten und helfen.
nivesgirl97 am 16. Dezember 2025 | 0 Kommentare
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¶ Müde
Soeben habe ich gesehen, dass mein letzter Beitrag über ein Jahr her ist- wie die Zeit vergeht!
Wie ich diese Zeilen schreibe, sitze ich in meinem neuen Pyjama, den ich von meiner Schwester geschenkt bekommen habe, im Wohnzimmer um dem Babygeschrei etwas zu entkommen, das aus unserem Schlafzimmer dringt. Mein Mann hält die Stellung beim Baby. Was bin ich froh um ihn und seine Hilfe.
Mama sein ist schön und gleichzeitig sehr anstrengend. Ich meine es genau so. Manchmal ist es schöner als anstrengend und manchmal ist es mehr anstrengend als schön. Jetzt habe ich mich ins Babyzimmer zurückgezogen, weil mein Tastaturgetippe aus dem Wohnzimmer zu laut war. Heute hatte ich kaum Zeit für mich. Immer öfter frage ich mich, was ich vorher mit all der Zeit gemacht habe, die ich hatte. Mit kaum Zeit für mich meine ich genau DAS: KAUM ZEIT FÜR MICH. Ich bin müde. Und ich habe keine Pause. Selbst, wenn ich jetzt meinen Blogbeitrag hier verfasse höre ich das Baby, denke ich an meinen Mann, fühle ich mich schlecht, dass ich die beiden allein lasse. Aber eigentlich bin ja meistens ich allein. Allein zuhause mit dem Baby und dem Hund. Beide brauchen mich und wollen etwas von mir und ich will manchmal wirklich so gerne einfach nur allein mit mir und für mich sein, aber es geht im Moment nicht.
Ansonsten ist eigentlich alles ok.
Wie ich diese Zeilen schreibe, sitze ich in meinem neuen Pyjama, den ich von meiner Schwester geschenkt bekommen habe, im Wohnzimmer um dem Babygeschrei etwas zu entkommen, das aus unserem Schlafzimmer dringt. Mein Mann hält die Stellung beim Baby. Was bin ich froh um ihn und seine Hilfe.
Mama sein ist schön und gleichzeitig sehr anstrengend. Ich meine es genau so. Manchmal ist es schöner als anstrengend und manchmal ist es mehr anstrengend als schön. Jetzt habe ich mich ins Babyzimmer zurückgezogen, weil mein Tastaturgetippe aus dem Wohnzimmer zu laut war. Heute hatte ich kaum Zeit für mich. Immer öfter frage ich mich, was ich vorher mit all der Zeit gemacht habe, die ich hatte. Mit kaum Zeit für mich meine ich genau DAS: KAUM ZEIT FÜR MICH. Ich bin müde. Und ich habe keine Pause. Selbst, wenn ich jetzt meinen Blogbeitrag hier verfasse höre ich das Baby, denke ich an meinen Mann, fühle ich mich schlecht, dass ich die beiden allein lasse. Aber eigentlich bin ja meistens ich allein. Allein zuhause mit dem Baby und dem Hund. Beide brauchen mich und wollen etwas von mir und ich will manchmal wirklich so gerne einfach nur allein mit mir und für mich sein, aber es geht im Moment nicht.
Ansonsten ist eigentlich alles ok.
nivesgirl97 am 16. Dezember 2025 | 0 Kommentare
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